bakerboy
16.07.2008, 14:22
Ich verstecke mich hinter fremden Sprachen, die vertraute Worte in den Raum werfen. Worte eines Fremden, den nicht einmal der Spiegel mehr erkennen will.
Wie groß hat sich mein Ego dargestellt in der Erbärmlichkeit der Selbstlüge, aufgebrochene Wunden der Hybris, erschlagen durch das Schwert der Introspektion.
Meine Liebe erbricht sich direkt in mein Gewissen, während kalte Schauer mit ihrem Gewicht an meinen Haarwurzeln ziehen.
Die Einsamkeit berührt mich ermahnend an der Schulter, fast amikahl wirkt sie dabei auf mich. Sie versucht mir zu sagen dass wir den Weg gemeinsam gehen, gemeinsam an unserer Vergangenheit vorbei. Ich fasse sie an der Hand und wage die ersten Schritte in deine Richtung, milchig verschwommen ist mein Blick auf die Seitenränder des Pfades. Dämonen und Götzen stehen eingehakt am Wegrand und werfen mir dreckigen Erinnerungen entgegen. Eine davon bleibt direkt vor meinen Füssen liegen und es klebt noch eine deiner Tränen daran.
Demütig knie ich mich nieder und will sie aufheben.
„Nicht!“ flüstert mir die Einsamkeit schal ins Ohr und streicht mir über die bereits geöffnete Hand. Ich will mich widersetzen, wie so oft meinen Willen erzwingen und greife erneut nach der Erinnerung am Boden.
Ich spüre beide Arme der Einsamkeit auf meinen Schultern und gebe nach, erhebe mich und steige einfach über deine Träne. Wir gehen weiter und die Erinnerung verblasst und die Träne versickert.
Am Ende der Strasse bin ich endlich bei dir angelangt und stelle mir einen Moment lang vor in offene Armee zu laufen, doch genauso wie dein Herz bleiben sie verschlossen.
„Hast du eine einzige meiner Tränen bei dir?“ fragst du mich.
Der Schrecken steht mir ins Gesicht geschrieben als ich negieren muss und erkenne dass ich mich von der Einsamkeit täuschen ließ.
Hastig wandert mein Blick nach hinten, doch ich erkenne das nicht einmal sie mehr an meiner Seite ist.
Zu meinem Glück läuft in diesem Moment eine Träne deine Wange hinunter, rasch reiße ich meinen Arm nach oben, will danach fassen, doch als ich den Grund dafür erkenne ziehe ich meine Hand zurück.
Ich drehe mich um und starre auf den Weg, der vor mir liegt, weg von dir.
Wie groß hat sich mein Ego dargestellt in der Erbärmlichkeit der Selbstlüge, aufgebrochene Wunden der Hybris, erschlagen durch das Schwert der Introspektion.
Meine Liebe erbricht sich direkt in mein Gewissen, während kalte Schauer mit ihrem Gewicht an meinen Haarwurzeln ziehen.
Die Einsamkeit berührt mich ermahnend an der Schulter, fast amikahl wirkt sie dabei auf mich. Sie versucht mir zu sagen dass wir den Weg gemeinsam gehen, gemeinsam an unserer Vergangenheit vorbei. Ich fasse sie an der Hand und wage die ersten Schritte in deine Richtung, milchig verschwommen ist mein Blick auf die Seitenränder des Pfades. Dämonen und Götzen stehen eingehakt am Wegrand und werfen mir dreckigen Erinnerungen entgegen. Eine davon bleibt direkt vor meinen Füssen liegen und es klebt noch eine deiner Tränen daran.
Demütig knie ich mich nieder und will sie aufheben.
„Nicht!“ flüstert mir die Einsamkeit schal ins Ohr und streicht mir über die bereits geöffnete Hand. Ich will mich widersetzen, wie so oft meinen Willen erzwingen und greife erneut nach der Erinnerung am Boden.
Ich spüre beide Arme der Einsamkeit auf meinen Schultern und gebe nach, erhebe mich und steige einfach über deine Träne. Wir gehen weiter und die Erinnerung verblasst und die Träne versickert.
Am Ende der Strasse bin ich endlich bei dir angelangt und stelle mir einen Moment lang vor in offene Armee zu laufen, doch genauso wie dein Herz bleiben sie verschlossen.
„Hast du eine einzige meiner Tränen bei dir?“ fragst du mich.
Der Schrecken steht mir ins Gesicht geschrieben als ich negieren muss und erkenne dass ich mich von der Einsamkeit täuschen ließ.
Hastig wandert mein Blick nach hinten, doch ich erkenne das nicht einmal sie mehr an meiner Seite ist.
Zu meinem Glück läuft in diesem Moment eine Träne deine Wange hinunter, rasch reiße ich meinen Arm nach oben, will danach fassen, doch als ich den Grund dafür erkenne ziehe ich meine Hand zurück.
Ich drehe mich um und starre auf den Weg, der vor mir liegt, weg von dir.