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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Das Lied der Feldgrauen" (Unvergessen)


Eckermann
12.11.2009, 17:04
„Der Rock so Grau"
(Das/ein Lied der Feldgrauen - Unvergessen.)



Text.
1.

Ob auf Wiesen oder Auen,
Hohem Berg und tiefem Tal,
Überall stehn unsre Grauen,
Hier und dort in sichrer Zahl.

2.

Kahle Steppen, grüne Weiden,
Eisig Höh in steiler Wand,
Grau soll uns am liebsten kleiden,
In der Wüst bei brennend Sand.


3.

Ob auf Ackern und im Wipfel,
Deine Frucht hat uns genährt,
Tiefe Grub und freier Gipfel,
Männer grau wie Heimaterd.

4.

Schau die graue Marschkolonne,
Seit an Seit und Mann an Mann,
Weiches Grau blitzt in der Sonne,
Wie ein Grau nur funkeln kann.

5.

Feldgrau zogen wir nach Westen,
Gen Süden und zum Norden hin,
Im Osten ließen wir die Besten,
Auch dieses Pfand hat seinen Sinn.

6.

Zuversicht und Gottvertrauen,
Wollen wir entgegen bringen,
Garant dafür sind unsre Grauen,
Wenn alte Lieder neu erklingen:

Refrain.

Der Rock so grau, wie trübes Feld,
Nicht Purpur oder goldverbrämt,
Im feldgrau Kleid der brave Held,
Ist stolz darauf, sich niemals schämt.


7.

Hat uns dann der Feind gesehen,
Wissen wir, er weiß genau,
Wird uns schwerlich widerstehen,
Denn der Tod kommt grau in grau.
- (alt. Kann dem Schicksal nicht entgehen,)

8.

Nach schwerem Kampf und zähem Ringen,
Glaubts dann auch der letzte Thor,
Dann hört der Feind uns lauthals singen,
Unser altes Lied im Chor:

Refrain.

Der Rock so grau, wie trübes Feld,
Nicht Purpur oder goldverbrämt,
Im feldgrau Kleid der treue Held,
Mutig jeden Feind bezähmt.

9.

Wenn sie dann den Sieg errungen,
Und kein Feind mehr nach uns schilt,
Wird das alte Lied gesungen,
Stolz es aus dem Busen quillt:

Refrain.

Der Rock so grau, wie trübes Feld,
Nicht Purpur oder goldverbrämt,
Im feldgrau Hemd der deutsche Held,
Der Feind sich noch im Tode grämt.

10.

Für die Freiheit und die Ehr,
Für das Lob und für den Ruhm,
Steht bereit die graue Wehr,
Vaterland dein Heldentum:

Refrain.

Der Rock so grau, in fremdem Feld,
Nicht Purpur oder goldverbrämt,
Im feldgrau Kleid der tapfre Held,
Die deutsche Heimat sicher wähnt.


11.

Von hoch droben rufen alle
Heldenväter eng vereint,
Aus Valhallens großer Halle,
Und die Grauen sind gemeint
:
Refrain.

Das Herz so kalt, wie grauer Stein,
Viel kälter noch als Stahl,
Kommt all herauf und lasst euch weihn,
In Heldenbrüderwahl!

12.

So rufen sie ein letztes Mal,
Vom Himmel auf uns nieder,
Wir starben treu in großer Zahl,
Vergesst nicht unsre Lieder:
- (alt. fielen treu)

Refrain.

Das Schwert so scharf, wie Götterwind
Geschmied aus deutschen Erzen,
Vergesst uns nicht so wie wir sind:
Und grau sind unsre Herzen!
- (alt. Graues Eisen, graue Herzen!)


Wiederhlg.

Im Rock so grau, bist unvergessen,
In ewig deutscher Brust vereint,
Dein Opferblut (alt. junges Blut)soll wohl bemessen,
Von Mutterträne heiß beweint.
- (alt. Durch Unsre Träne lang beweint.)

*finis*


(Anm. Hier handelt es sich um die Feldgrauen vor 1919, mit verquasten Ideologien, die ich ablehnen muss, möchte ich bitte nicht in Verbindung gebracht werden.)