Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gedicht Wegesbilder
Lady Chaos
09.08.2008, 18:00
Auf dem einen Feldweg leise
Läuft ein Mann auf einer Reise
Hinter ihm Vergangnes liegt
Ihn es in die Zukunft zieht
Verdorrte Blumen stehen blank
Auf dem kahlen Wegesrand
Vögel fliegen kreischend umher
In das graue Himmelsmeer
Totenstill die Weid’ dort steht
Durch sie der kalte Wind weht
Alte Ähren kahl und krumm
Liegen auf dem Weg herum
Kalt die Steine aufgetürmt
Noch bevor die Erd erzürnt
Seinen Namen zornig schreit
Doch ein traur’ges Weggeleit
Mit dem Tiere losbefreit
Das noch um Vergebung schreit
Ewig vor dem Schatten fliehen
Doch ihn immer mit sich ziehen
Wieder in den Scherben lesen
Altes Leid war einst gewesen
Unter jener Weide träumen
Dieses Leben ewg’ versäumen
Licht bricht aus der toten Hand
Steigt weg in ein fernes Land
Jenes im andren Leben tagt
Das nicht durch den Menschen versagt
So wurd man einst geborn
Zu schreiten blind nach vorn
Falscher Stolz mit auf dem Rücken
Um sich selbst zu überbrücken
Dort all das, was hier nicht ist
An dem kurzen Stege misst
Das Leben nur da genießen
Wo die Wasser bergauf fließen
Niemals wird dort’ges Leben
Es in dieser Welt geben
Da man immer all das begehrt
Was das Leben einem verwährt
Hey,
ersma' ein Willkommen im Forum. Wünsche Dir viel Spass hier.
Nun zu deinem Gedicht, wie soll ich es möglichst schonend ausdrücken, et is' nich' so dat jelbe vom Ei. Klingt nach zwanghaft gereimter (ist mir auch bei deinem 2 Werk aufgefallen, nur dass dort noch ein paar gramatikalische Fehler darauf fußen) Volksmusiklyrik direkt aus dem Musikantenstadel. Und da ich nich' auf Volksmusik stehe.
Aber neues Gedicht neues Glück oder war das neuer Tach neues Glück?:blöd:
Achso wäre j nett, wenn Du dich noch kurz im Thread "Handshaking" vorstellen würdest, schreibst einfach ein paar Sätze zu Dir, so alla wer wo was warum.
Lady Chaos
10.08.2008, 00:17
Zuerst mal danke für das Wilkommen heißen
aber den Begriff
Volksmusiklyrik direkt aus dem Musikantenstadel
verbitte ich mir
tränchen
10.08.2008, 00:41
@ uriel: da muss ich aber mal lady chaos rechtgeben, es ist echt nicht nett von dir, uriel, zu nächst unser neues mitglied zu verägern und dann noch mit solch einer geschmacklosigkeit zu vergleichen!
die reime hören sich sehr kindlich an, gezwungen, finde das bild einfach dahin geworfen
Auf dem einen Feldweg leise
Läuft ein Mann auf einer Reise
Hinter ihm Vergangnes liegt
Ihn es in die Zukunft zieht
die bilder gefallen mir doch schon mehr....
Verdorrte Blumen stehen blank
Auf dem kahlen Wegesrand
Vögel fliegen kreischend umher
In das graue Himmelsmeer
was mir in den 2 strophen gefällt ist, dass du erst den kalten wind erwähnst und in der nächsten strophe das wort "kalt" erneut aufgreifst
Totenstill die Weid’ dort steht
Durch sie der kalte Wind weht
Alte Ähren kahl und krumm
Liegen auf dem Weg herum
Kalt die Steine aufgetürmt
Noch bevor die Erd erzürnt
Seinen Namen zornig schreit
Doch ein traur’ges Weggeleit
woher hast du diese weisheit denn ausgegraben? hört sich nicht an, dass du dir das ausgedacht hast!!!
Da man immer all das begehrt
Was das Leben einem verwährt
na ja, mir gefällt die ganze letzte strophe überhaupt nicht
ich finde das gedicht noch nicht perfekt, aber hoffe, dass mnl weiterhin noch was von dir lesen kann und du dich in deinem gedichten noch steigerst!
Lady Chaos
10.08.2008, 00:56
So...zuerst nochmal zu Uriel
Ich bin in dieses Forum gekommen, dass ich ernstgemeinte und konstruktive Kommentare bekomme, aus denen ich lernen kann.
Doch dein Kommentar.....tut mir leid, wenn ich es so sagen muss....ist wirklich unter aller....Kanone.
Außerdem ist es unhöflich und vor allem geschmacklos auf diese Weise und vor allem mit diesen "Argumenten" zu antworten.
@tränchen
Vielen Dank nfür dein Kommentar. Das vor allem ausführlich und lehrreich ist. Das mit dem "kindlich"....hey....ich bin 15.
Ich denke, nach der Zeit kommt jeder auf diese Weisheit. Manche früher, manche später.
Das mit dem steigern....abwarten. Ich habe zwar noch ein paar auf Lager, aber ich will das Postinglimit einhalten;)
Tach auch und Willkommen!
Deine Werke reimen sich, sie haben ein System. Allerdings muss ich zustimmen, dass Du da noch lernen kannst aber sicher auch lernfähig bist!
Was der Uriel sagt, musst ich mir auch schon mal vorwerfen lassen: dass das durch den Simplizissimuss-oder-son-Mist, dem Paarreim, den abgedroschenen Reimen, z.B. Herz auf Schmerz, Blut auf Glut, Liebe auf Triebe usw. nämlich ein Werk deutlich an Klasse einbüßt!
So ist es auch bei Deinem! Ich gebe Uri Recht und muss Dich darauf hinweisen, dass manche in diesem Forum durchaus sagen, was sie denken und nicht auf Kuschelkritiken stehen...
Das ist das Leben, mein Fräulein! Also solltest Du Deine Lernfähigkeit nutzen, Deine Kritikfähigkeit auszubauen und dann wist Du hier sehr viel Freude haben!
Schönen Gruß und schönen Sonntag:winke:
Seebald
Liebe Lady,
so jetzt komme ich mit meiner "Kuschelkritik":
Dafür, dass Du 15 bist, hast Du die "Wegesbilder" recht gut beschrieben. Dass Du dafür "abgedroschene Reime" verwendet hast, stösst natürlich nicht auf Gegenliebe, weil man hier das "Aussergewöhnliche" schätzt.
Ich hoffe aber, dass Du Dich nicht entmutigen lässt und ein paar Ratschläge umsetzen kannst. Dafür gibt es hier auch eine Literaturwerkstatt.
Dass die Herren Seebald und Uriel das nicht verstehen, mußt Du verstehen. Ist schon eine Weile her, dass sie 15 waren, also reicht ihre Phantasie wahrscheinlich nicht mehr aus, um sich zurückzuversetzen. )Würde mich interessieren, mal ein Werk aus Eurem Jugendalter zu lesen, nur mal so zum Vergleich!) Ich bin sicher, Uriel hat das als Kompliment gemeint. Volksmusik in Wirklichkeit sein Steckenpferd! ;)
Und vergiss nicht: Humor und so, gell!
LG
Rivka
druckfehler
12.08.2008, 17:26
so, ich hatte nach Strophe 2 keine Geduld mehr weiter zu lesen.
Trotzdem will ich dir für das, was ich gelesen habe, ein kleines Lob und noch einen kleinen Verbesserungsvorschlag machen.
Verdorrte Blumen stehen blank
Auf dem kahlen Wegesrand
Vögel fliegen kreischend umher
In das graue Himmelsmeer
Erstmal das Kompliment: Das ist für ein Stimmungsbild recht gut geraten (vor allem im Vergleich zu dem, was ich in "Aus Glas" von dir gelesen habe. "graues Himmelsmeer" ist ein schöner Ausdruck und dass die verdorrten Blumen "blank" stehen, also wohl "nackt" ist auch ein gutes Mttel, um ein Gefühl der Ausgeliefertheit zu beschreiben.
Verbesserungsvorschlag: Werd präziser in deinem Sprachgebrauch! Z.B. müsste es statt "auf dem Wegesrand" "am Wegesrand" heißen. und "umher" ist einfach zu vage und umgangssprachlich.
vBulletin® v3.7.2, Copyright ©2000-2010, Jelsoft Enterprises Ltd.