Sad-Poet
10.08.2008, 18:17
Schmerz und TodLangsam gleitet die Klinge in meinen Armleise tropft mein Blut, rot und noch körperwarmich sehe es fliessen, doch es befriedigt mich nichtes betäubt nicht den Schmerz der meine Seele zerbrichtso schneide ich noch tiefer in mein Fleisch hineindenn am seelischen Schmerz gehe ich noch schneller einmein Blut es spritzt, doch das reicht mir noch nichtist längst nicht so stark wie das was mir die Seele zebrichtso stecke ich meine Hand tief in den Toaster hineinund gänzlich ohne zu zögern schalte ich ihn dann eindie hitze verbrennt mich, der schmerz frisst mich aufund dennoch gehe ich doch nur am Seelenschmerz draufso ist es bis heute, doch ich verletze mich nicht mehrund dennoch manchmal wünsche ich es mir noch so sehrdas der Schmerz mir betäubt meine schmerzende Seeleund mir all das nimmt womit ich mich so sehr quäleund wenn auch sehr selten, manchmal ist es so weitüberkommt mich der Drang es zu tun, von Zeit zu Zeitdann stehe ich am Bahndamm und starre auf das Gleismit eiskalten Augen, auf der Stirn steht der Schweissein Schritt nur nach vorne und alles wäre vorbeiein winziger Schritt nur und meine Seele wäre frei Autor : Volker "Sad-Poet" Guttner *******************************************Der SprungLängst gestorben und dennoch auf Erden wollte niemals mehr so traurig werden wollte doch nur einmal glücklich sein halte meine Seele und mein Herze rein bin für andere da und helf wo ich kann und nun steh ich da wo alles begann an dem Ort an dem meine Kindheit endet dort wo meine Seele wurde geschändet so stehe ich nun am Rande des Daches welch grund noch zu leben, ich mach es breite die Arme aus, setze an zum sprunge ein letzter Atemzug fährt in meine Lunge im freien Fall und ohne jegliche Regung setzte mein Körper sich in Bewegung der Boden kommt näher doch Schrei ich nicht zu stark erloschen ist mein Lebenslicht ein Aufprall ohn Schmerz nun ist es vorbei gesiegt haben andere mir ist´s einerlei Autor : Volker "Sad-Poet" Guttner******************************************* Die PistoleEinsam starre ich in den Lauf der Pistolewährend einen letzten Atemzug ich holemeine Finger erzittern, umkrampfen den Abzugmein Finger krümmt sich - ich habe genuggenug vom Leben und genug vom Schmerzund so wie der Finger krampft auch mein Herzich krümme ihn weiter bis ein Knall ertönter hallt in den Ohren als wenn er mich verhöhntDu Verlierer, Du Niete, Du Vollidiotdie Dich so quälten leben und Du bist TodAutor : Volker "Sad-Poet" Guttner *******************************************Gefühls kälteGefühlskälte die mich mein Leben lang umgibt schmerzende Seele weil niemand mich liebt Schatten der Vergangenheit verfolgen mich sehen zu wie mein kleines Leben zerbricht sie kommen mir näher, sind schon ganz nah ein kleines stückchen noch dann sind sie da greifen mein Herz, zerstören meine Seele wissen einfach alles womit ich mich quäle kennen von meinen Qualen gar jedes Detail durchbohren mein Herz wie ein glühender Pfeil dringen in meine Gefühle und Gedanken ein wollen dort herinnen die Herrscher sein zerstören mein leben den rest den es gibt für immer verloren, von niemand geliebtAutor : Volker "Sad-Poet" Guttner *******************************************Kraftlo sIch fühle mich kraftlos, so schwach und so leer mein Geist der will Leben, meine Seele nicht mehr niemand hört die Schreie niemand fühlt den Schmerz niemand hört die Qualen die herausschreit mein Herz niemanden kümmerts ob ich lebe oder ob ich vergehe obwohl ich doch eines jeden Menschen Kummer sehe wegschauen, oh nein sowas kann ich doch nicht es ist egal ob ich lebe oder meine Seele zerbricht bin geboren zu leiden, um leiden zu ersparen und wenn ich dann auf bin zum Himmel gefahren dann hat sich der Zweck meines Lebens erfüllt erst dann ist der Durst nach Vergebung gestillt ich habe gesündigt und bereue es so sehr ich habe geholfen, doch gekonnt hätt ich mehrAutor : Volker "Sad-Poet" Guttner *******************************************Das VersteckspielEin Lachen in den Augen hoffentlich durchschaut man es nicht eine Seele dahinter die an dem grausamen Spiel zerbricht Ein frohe Stimme hoffentlich merkt niemand wie sie erzittert dahinter ein längst gebrochenes Herz vom Leide verbittert Eine witzige Art hoffentlich merkt niemand meine Traurigkeit eine bitter weinende Seele die längst zum sterben bereitEine hilfsbereites Wesen, oh Gott bitte gebe mir die Kraft das mein kleines sinnloses Leben Raum für andere schafft das ich geben kann was auch nur in meiner Möglichkeit steht das meine kleine Seele bleibt während mein Körper vergeht das mein winziges Leben auf Erden dient einem guten Zwecke das ich in anderen die mir verlorenen Lebensgeister weckeAutor : Volker "Sad-Poet" Guttner *******************************************Gevatte r TodSchmerz durchflutet der Seele Saal erfüllet mich mit Pein und Qual ein Leben sinnlos, fast beendet eine Welt die meine Seele schändet was macht das leben für einen Sinn wenn für die Welt ich garnichts bin am scheideweg steh ich nun da das Leben fern der Tod so nah doch Gevatter Tod der ist Sadist sieht zu wie mich die Seel zerfrisst voll demut steh vorm Tod ich hier doch er, er lässt das Leben mir will mich noch länger leiden seh´n so lässt er mich voll qualen steh´n nach dem Tode da seh´n ich mich selbst Gevatter Tod lässt mich im stichAutor : Volker "Sad-Poet" Guttner******************************************* TodesglückBlutrot leuchtet der Mond vom Himmel herabkraftlos sinke ich in mein nasses Grabunerledigt lasse ich hier vieles zurückin meinem kurzen Leben fehlte das GlückKummer und Leid habe ich nur erfahrenin all meinen so kurzen Lebensjahrenund nun endet was einst so grausam begannschon als Säugling fing das schon aneine Kindheit zum fürchten und vergessenoft habe ich mit Tränenden Augen dagesessenein leben voll Gewalt, Kummer und Leidwar sehr früh schon zum sterben bereitso stehe ich nun an meinem Lebensendemeine Feinde reiben sich ihre Händeliege ich da und sehe auf mein Leben zurückund schliesse die Augen für immer - Zum GlückAutor : Volker "Sad-Poet" Guttner******************************************* Des Schicksals LaufMein Herz ist gebrochen meine Seele zerstört mich quält ein Schmerz der niemals aufhört er frisste meine Seele zerstört mein sein will nicht mehr leben, nur Tod will ich sein drum lasset mich ziehen haltet mich nicht auf nun lasset dem Schicksal seinen grausamen lauf Autor : Volker "Sad-Poet" Guttner *******************************************Des Todes BotenDes Todes Boten ergreifen mich versetzen mir den tödlich Stich verwundet kämpf ich um mein leben zu entkommen das ist mein streben der Tod kommet leise und schnell schon wird´s vor meinen Augen hell ein warmes Licht durchflutet mich doch oh nein das will ich nicht möchte leben und auf Erden sein spüren der Sonne warmen Schein geniessen der liebe zarten gruss schmecken der liebe zarten Kuss will hier nicht so einfach geh´n will mittendrin im Leben steh´n doch scheint mein leben hier zu enden oh könnt das Schicksal ich nur wenden doch das stehet nicht in meiner Macht das leben selbst hat mich umgebrachtAutor : Volker "Sad-Poet" Guttner *******************************************Angina PectorisEin Schmerz in der Brust so vernichtend gar das Leben schwindet und der Tod ist so nah ein Schmerz der einem den letzten Atem nimmt während eine letzte Träne über die Wange rinnt Ein Schmerz in der Brust der das Ende verkündet wo das winzige Leben im eigenen Tode mündet ein Schmerz der so stark das der Mut vergeht wo man ganz plötzlich völlig neben sich steht Ein Schmerz in der Brust als Warnschuss gedacht als Warnung für das Leben zum Schutze gemacht ein Schmerz welcher Angina Pectoris genannt ein Vorbote der einen zur Vorsicht ermahnt Autor : Volker "Sad-Poetry" Guttner******************************************* AhnenblutAus dem Staub der Erde hervorgekrochen ward ein Fluch auf ihn bald ausgesprochen als die Brut des Bösen sollte er leben und dennoch nach dem Guten streben von Gut und Böse in allertiefstem Hass lebt er auf der Erden fahl und blass wenn seiner Ahnen Blut nach ihm ruft erwachet er sodann aus seiner Gruft Autor : Volker "Sad-Poet" Guttner *******************************************Der ZugMit einer Träne im Auge steh ich auf dem Gleismein Gesicht vom weinen verquollen und heissverschwommen sehe ich dort ein fernes Lichtes kommt immer näher doch ich weiche nichtdie gleise erzittern und der Zug rauscht herandoch ich bleibe stehen weil ich nicht mehr kannganz nah ist er nun doch ich will nicht mehrich werde nicht weichen es schmerzt zu sehrich sehe ihn kommen bald ist es geschehenbald werde ich nicht mehr im Leben stehender Zug erfasst mich, er reisst mich entzweimeine Seele lächelt, nun ist es endlich vorbeiAutor : Volker "Sad Poet" Guttner *******************************************Dichter todMit finsteren Gedanken sitze ich vor´m Monitormein Leben kommt mir so verdammt sinnlos vorich reime all das was ich jemals fühle in mirund wäre dabei so gerne nicht mehr hiermein Verstand er lässt mich einzig überlebenwährend Herz und Seele nach dem Tode strebenAutor : Volker "Sad Poet" Guttner******************************************* EngelIch sehe ganz tief in Deine Augen, sehe dort die Taurigkeitsehe in Dein Gesicht, entstellt von aufgesetzter Heiterkeitsehe die panische Angst in Dir, die Dich noch gefangen hältsehe alles das was Dich schon ein Leben lang so sehr quältich greife zu und reisse Dir die Maske von Deinem Gesichtvor mir verbirgst Du die ganzen Qualen Deiner Seele nichtkomm gib mir Deine Hand ich geleite Dich durch diese Nachtnun reisen wir weiter und nehmen Deinen Qualen die MachtDämonen der Vergangenheit verfolgen uns, erreichen uns nichtdie reise geht weiter, wir geraten langsam aus ihrer sichtdurch einen See aus Tränen und gepeinigt von Seelenschmerzso reisen wir nun weiter und befreien Dein gequältes Herzkomm gib mir Deine Hand, denn loslassen werde ich sie nichtich gebe Dir den halt, während alles andere zusammenbrichtich führe Dich sicher auf Deinen weg aus dieser Dunkelheitkomm nur ein paar Schritte noch, es ist nicht mehr weitnun schau, siehst Du dort hinten das warme und helle Lichtnun lauf nur drauf zu, zurückschauen solltest Du nichtnun geh kleiner Engel, nimm Deinen Platz im Himmel einauch unter den Engeln wirst Du etwas besonderes seinich kann hier nicht weiter, denn ich bin nicht wie Dukomm gehe nur schnell weiter und geniesse die ruh´ich werde nun gehen, denn ich gehöre hier nicht hinweil ich nunmal nicht zu einem Engel geboren binich reise durch die Hölle, doch Du sollst das nichtkomm geh schnell weiter, gehe schnell in das Lichteine einzige salzige Träne weine ich Dir hinterherSie ist nur ein winziger Tropfen in meinem Tränenmeerich gäbe echt alles dafür auch ein Engel wie Du zu seinGott wenn es Dich gibt seh welch bittere Tränen ich weinich stecke in der Hölle die sich das eigene Leben nenntin welcher man leidet, nur weil man nichts anderes kennt Autor : Volker "Sad-Poet" Guttner *******************************************