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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Etikettenschwindel


jupiter
13.08.2008, 21:14
Ein guter Ton
Wow wie adrett
sich Klima dadurch prägen kann
Gütesiegel
Elternhaus
dennoch wollte man da raus
geschafft mit Etikett.

Ein Stück Ego
Wow wie befreit
sich dabei nun entfalten kann
Entpupp Dich
Schmetterling
Warst lang genug gehalten Ding
fürs Netz bist Du bereit.

Bunte Mischung,
wow wie bizarr,
das Forum das lässt jeden ein
Umgangston
Star-Allüren?
Öffne Dir die eignen Türen
gehoben das ist klar.

Falscher Trugschluss,
wow wie krumm,
Leben hat gar viele Seiten,
Du und richtig
Das meinst Du
Nicht dein Ton und du machst zu
Arroganz ist wirklich dumm.



- nein ganz allgemein verfasst, ähnlichkeiten mit bekannten personen sind reinster zufall, und nicht beabsichtigt - :blöd:

tränchen
18.08.2008, 11:37
ich finde die schreibweise sehr interessant, denn sie bricht vollkommen aus einem üblichen schreibstil heraus, besonders durch bestimmte wortwahl.
thema find ich interessant und auch gut umgesetzt, da kommt der punkt der wortwahl auch noch einmal, denn zu diesem thema passt dieses unnatürliche wirklich gut.

Uriel
19.08.2008, 15:30
UUUUPS höre ich da etwa Kritik aufblitzen? :ätsch:

Aber mal im Ernst guter Gedanken, schön umgesetzt, vor allem der Schmetterling als Bild gefällt mir. Die Doppeldeutigkeit des Netzes, fast genial aber eben nur fast.

Deshalb wird's wohl nix mit dem Gedicht des Monats August...

Nichts desto trotz stellt sich aber noch die Frage ob wirklich lieblos geschriebene Werke eine Kuschelkritik in Blümchentonfall verdient haben, lieblos kritisiert werden sollten oder doch nur mit Verachtung gestraft werden sollten? :confused: Letzteres fände ich schade da jedes Werk eine Kritik verdient hat auch wenn der Tonfall bei der Kritik etwas ironischer ist. Das sollte dem geneigten Kritiker jedoch selbst überlassen bleiben, genauso sollte hier jeder wissen wie weit er gehen kann.

Roman Teak
20.08.2008, 00:47
die erste strophe finde ich vom (mir gedachten) Rhytmus super, auch das Motiv des Etiketts etc. hätte mir danach allerdings gewünscht, dass du eine andere Geschichte erzählst. Finde dass die erste Strophe die beste ist und schon fast allein stehen könnte, aber ihr fehlt halt eine eigene Pointe.

Tom
20.08.2008, 08:44
Nach Lesen der erste Strophe habe ich auch eher eine kritische Auseinandersetzung mit der Abnabelung aus dem Elternhaus erwartet.
Danach rutscht es, aus meiner Sicht, in eine etwas platte (sorry) persönliche Abrechnung ab, deren Sinn und Zweck sich mir nicht erschliesst.

Gruß,
Tom