PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gedicht Hass


Lady Chaos
23.08.2008, 14:15
Der kalte Morgen kam und mit ihm der Tod
Sie lag unruhig auf dem Steine, auf dem sie schlief
Die Strafe nimmt sie entgegen, die ihr droht
Und nach welcher das donnernde Volk so laut rief

Einen Blick hinaus, sie sieht das helle Blühen
Das leuchten der anbrechenden Frühe
Sie konnte es schon im ganzen Leibe fühlen
Und sie hörte das Singen einer Krähe

Es war kalt in der Zelle, doch Eis war in ihrer Brust
Sie fror arg bei dem Gedanken, welchen sie quälte
Nur wegen dem Mensch, wegen ihrer Lebenslust
Wegen dem alten Mythos, den man sich erzählte

Die Anzahl ersehnt unter Wahnsinn ihr Ende
Jene haben nur das eine Begehren, welches sie befreit
Das die Frau sich unter Erde wiederfände
Dies ist Gebet, ist ihre Hoffnung, dass man zu ihr schreit

Beißender Geruch des Hasses lag in der Luft
Dabei lag eine Spur von ihrem Leid
Doch bevor sie das Leben aushauchte
Und mit den letzten Worte, die sie ausruft
Richtet sie ihre Stimme gegen die Einigkeit

Und sie sprach:

„Verfluchet mich
Verdammet mich
Doch durch euer Tun
Durch euren Hass
Werde ich unsterblich“

Uriel
23.08.2008, 17:26
Die Idee ist nicht schlecht, dass Thema gut gewählt, aber die Ausführung ist platt das Ende vorhersehbar. Es kommt weder Lesefluß (die einzelnen Strophen klingen abgehackt) noch Spannung auf.
Trotzdem Du machst Dich. Also nicht aufgeben und immer weiter schreiben. Wirst langsam wirklich besser....:)

Lady Chaos
23.08.2008, 21:45
Ohh
danke
jetzt bin ich glücklich

Uriel
24.08.2008, 13:25
Na das mit dem Sarkasmus müssen wir noch üben, aber ist ausbaufähig...:D

Trotzdem meine Kritik war ernst gemeint, solltest mehr Fluß rein bringen und den Spannungsbogen halten.