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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gedicht Menschenkind


Murmel
26.08.2008, 18:28
Menschenkind

Wie neugeboren
Habe ich Nase
Mund und Augen
Wie verdurstet
Verlangen meine Sinne
Nach mehr Verbindung
In dem dankbar
Hilflos tiefen Unglauben
Mich zu spüren

Wie pures Gold
Fließen Worte Meilen
Und Schmerzen über
Nie Verstandenes
Vermischt von
Freude über
Neu Gefundenes
Neu Geborenes
Habe ich Nase
Mund und Augen

druckfehler
26.08.2008, 19:13
Herzlich willkommen erstmal.

Ich kann dein Gedicht glaube ich gut nachfühlen. Ein Gefühl, das meiner Meinung nach unheimlich schwer zu beschreiben ist, Respekt, dass du dich dranwagst. Ich finde, es ist dir gelungen, allerdings hat dabei das ästhetische in meinen Augen etwas gelitten...
Was mich wirklich wundert sind Augen, Nase, Mund. Sie rahmen dein Bild seltsam zusammenhanglos ein. Ich nehme an, sie sollte ein Rahmen sein, wie das Gesicht vielleicht als Rahmen für das, was im Kopf vorgeht, gesehen werden kann. Aber vielleicht könntest du das noch deutlicher herausarbeiten? Mich hats erstmal nur gewundert, bis ich dann auf diese Erklärung gekommen bin...