Tom
08.02.2009, 20:22
Eine prima Resonanz diesmal. Sieben Gedichte sind eingegangen. Ich poste sie, wie immer, ohne Angabe der Verfasser und alle im gleichen Schrifttyp und in der gleichen Schriftgröße.
Eine Woche habt Ihr Zeit Eure Stimme ab zu geben, dann folgt die Auswertung.
Viel Spass und viel Glück!
Tom
Anders gefühlt
Berühre die Stille,
erfasse die Nacht,
umarme die Träume
und schmecke sie sacht.
Lausche dem Singen,
lass es gescheh´n
spüre die Sehnsucht,
auch sie wird vergeh´n.
Die Umarmung
Ein kleiner Punkt
der Berührung, dieser
Sprung in die Geborgenheit.
Dein Herzschlag trifft
im Ohr sein Echo.
Lag, lag, lag es denn
an mir, dass wir
Und ich wünsche er
zerspringt oder bleibt
mit der Zeit. Musst du
gehen? Mein Herz
sucht sein Echo, doch
es sitzt zu tief
und schlägt allein.
Pferd
Mich berührte ein Pferd.
Nicht mit der Haut,
nicht mit dem Schweif,
nicht mit der Mähne.
Nein, mit einer Träne.
Sanfte Berührung
Ein kleines Wort und deine Seele weint.
Ein kurzer Satz und plötzlich bist du glücklich.
Ein kurzer Vers und dunkle Sonne scheint
Ein kleines Lied und du bist wieder friedlich
Was ist das, was dich so heftig rührt?
Was macht dich denn so emotional?
Was ist das, was dich so stark verführt?
Was macht dich denn so irrational?
Ist das ein Sandkorn, was dich im Auge stört?
Ist das dein Körper, der starke Schmerzen spürt?
Ist das der gute Wein, der dich so schnell betört?
Nein! Es ist die Feder eines Freien Künstlers,
die meine Seele sanft berührt.
Frühlingswind
Kannst du es spüren
Wenn warme Windeshände dich berühren
Weißt du wie sich’s anfühlt
Wenn warmer Wind dich kühlt
Mit ihm eine Feder reist
Die tanzend auf deinem Körper kreist
Leicht kitzelnd intime Stellen umringt
Und dich langsam zur Ekstase bringt
Da folgt ein ganzer Federschwarm
Legt sich um dich, hält dich warm
Sie wiegen sachte dich in den Schlaf
So hoff ich, dass auch ich das darf
Ein letztes Mal
Möchte dich berühren
Ein letztes Mal
Sanft
Wie eine Feder
Lautlos
Wie ein Blatt,
dass auf die Erde fällt
Ein letztes Mal
Bin den Tränen nahe
Berührung
Sonniger Sand welch warmes Verführen
salziges Schmecken von Haut
liebliche Lippen sanft sich berühren
begehrendes Streicheln vertraut.
Verletzende Worte wie glühender Stahl
eiskalte Augen vor Wut
schlagende Hände verirrender Qual
jähzornig fließendes Blut.
Schmerzende Narben im Schwindel vergehen
im lustvollen Schreien nach Halt
glühende Träne im Winde verwehe
wie tosender Meerschaum verhallt.
Eine Woche habt Ihr Zeit Eure Stimme ab zu geben, dann folgt die Auswertung.
Viel Spass und viel Glück!
Tom
Anders gefühlt
Berühre die Stille,
erfasse die Nacht,
umarme die Träume
und schmecke sie sacht.
Lausche dem Singen,
lass es gescheh´n
spüre die Sehnsucht,
auch sie wird vergeh´n.
Die Umarmung
Ein kleiner Punkt
der Berührung, dieser
Sprung in die Geborgenheit.
Dein Herzschlag trifft
im Ohr sein Echo.
Lag, lag, lag es denn
an mir, dass wir
Und ich wünsche er
zerspringt oder bleibt
mit der Zeit. Musst du
gehen? Mein Herz
sucht sein Echo, doch
es sitzt zu tief
und schlägt allein.
Pferd
Mich berührte ein Pferd.
Nicht mit der Haut,
nicht mit dem Schweif,
nicht mit der Mähne.
Nein, mit einer Träne.
Sanfte Berührung
Ein kleines Wort und deine Seele weint.
Ein kurzer Satz und plötzlich bist du glücklich.
Ein kurzer Vers und dunkle Sonne scheint
Ein kleines Lied und du bist wieder friedlich
Was ist das, was dich so heftig rührt?
Was macht dich denn so emotional?
Was ist das, was dich so stark verführt?
Was macht dich denn so irrational?
Ist das ein Sandkorn, was dich im Auge stört?
Ist das dein Körper, der starke Schmerzen spürt?
Ist das der gute Wein, der dich so schnell betört?
Nein! Es ist die Feder eines Freien Künstlers,
die meine Seele sanft berührt.
Frühlingswind
Kannst du es spüren
Wenn warme Windeshände dich berühren
Weißt du wie sich’s anfühlt
Wenn warmer Wind dich kühlt
Mit ihm eine Feder reist
Die tanzend auf deinem Körper kreist
Leicht kitzelnd intime Stellen umringt
Und dich langsam zur Ekstase bringt
Da folgt ein ganzer Federschwarm
Legt sich um dich, hält dich warm
Sie wiegen sachte dich in den Schlaf
So hoff ich, dass auch ich das darf
Ein letztes Mal
Möchte dich berühren
Ein letztes Mal
Sanft
Wie eine Feder
Lautlos
Wie ein Blatt,
dass auf die Erde fällt
Ein letztes Mal
Bin den Tränen nahe
Berührung
Sonniger Sand welch warmes Verführen
salziges Schmecken von Haut
liebliche Lippen sanft sich berühren
begehrendes Streicheln vertraut.
Verletzende Worte wie glühender Stahl
eiskalte Augen vor Wut
schlagende Hände verirrender Qual
jähzornig fließendes Blut.
Schmerzende Narben im Schwindel vergehen
im lustvollen Schreien nach Halt
glühende Träne im Winde verwehe
wie tosender Meerschaum verhallt.